Frauenspezifisches und Menschliches

Gedanken-und Erkenntnisblog

18.5.22

Das Leben bleibt kompliziert, wenn ich seine Vorgaben nicht achte, wenn ich etwas Gutes in einen schlechten Rahmen pressen will (weil ich es nicht anders kenne). Es wird nie, nie, nie funktionieren und das ist gut! Das Leben bleibt sich und uns treu.

Was ich durch und mit und von den Tieren gelernt habe, will sich auf die Menschen übertragen und es wird offensichtlich, dass es qualvoll für mich ist, das nicht übertragen und teilen zu können, weil die Offenheit und die Sehnsucht bei bestimmten Menschen fehlt. So war das damals, in der Familie. Also erweitern wir den erlernten Rahmen hin zur „Menschheitsfamilie“. Das Alte muß gehen, damit das Neue kommen kann. Vorraussetzung für diesen Wechsel ist grundlegend das Erkennen meines Wertes, immer wieder, immer öfter.

Die Tiere….werden froh, wenn ihre Bedürfnisse erfüllt werden. Bei manchen ist das ein Sandbad, bei anderen eine bestimmte Tonlage bei Ungeduld, ein dankbares Wahrnehmen ihres Seins, ein Nachsinnen darüber, wie man ihnen noch mehr Frieden verschaffen kann. Das macht einfach Spaß, weil es auch meine Bedürfnisse sind. Außer das Sandbad (glaube ich). Wir erinnern uns gegenseitig an den Himmel.

14.5.22

14.5.22

Die Vergangenheit fährt nochmal alle Geschütze aus, um mich abhängig und im alten System zu halten: ich nehme extreme Übergriffigkeit in der Atmosphäre wahr. Mir geht es körperlich oft schlecht, wenn ich zu nah an geimpften Menschen dran bin. Ich halte mir jetzt oft intuitiv etwas vor´s Herz und bewege mich weg, wenn möglich. Beides tut mir gut. Die Grunddynamiken meines Gebundenseins werden nochmal glasklar: die Hoffnung, dass „es“ die anderen checken…und ich mich selbst dafür zurücklasse und für diese Hoffnung opfere. Ich habe außerdem permanent den Satz „Perlen vor die Säue werfen“ im Kopf, möchte es aber irgendwie nicht wahrhaben. Was ich aber unbedingt wahrhaben und klarkriegen möchte ist mein gefährliches Dauerangebot guter Energie an alle und jeden. Jedem neuen Menschen traue ich alles Gute zu. Ich kann das nicht ändern. Ich komme aber nicht gut dabei weg. Ich habe das Gefühl, dass ich momentan geprüft werde, wie dumm ich eigentlich mit meiner Offenheit und Gutgläubigkeit bin. Ich merke auch, dass diese Offenheit und Gutgläubigkeit zu Gott gehört und meine gute Energie sowieso und dass ER sie auch benutzen möchte und ich dabei gut wegkommen werde. Sehr gut. Die Art und Weise, wie ich mich anbiete….ist an sich nicht schlecht, aber nicht für eine Raubtierwelt gedacht. Der Gedanke, was man selbst von einem anderen Menschen hat, was er einem bringt….was man durch ihn sein oder erreichen kann…..ist das Fundament der Entmenschlichung. Ich muß jetzt echt noch mehr aufpassen. Auf mich.

14.5.22

10.5.22

Es wird wahr werden…..

8.5.22

In der letzten Zeit ging es innerlich immer um „mein Land“ und ich dachte, dass damit Ackerland gemeint ist. Gleichzeitig war da immer eine Bremse, sobald ich versucht habe, in die Richtung aktiv zu werden. Jetzt verstehe ich, dass es um „Land“ geht, wo man nicht hin flüchtet (also wie das Ackerland), sondern das man „einnimmt“, weil es einem zusteht. Und dort macht man alles, was einen glücklich macht, immer.

Keine Ahnung, wieviele Monate der komplette Systemausstieg dauern wird, da gibt es sicher „schwierige Bereiche“ und leichtere. Aber er ist nicht aufzuhalten. Ich habe dieses Jahr nochmal diese 45m² gepachtet, Acker, für eine Saison. Ich habe den Mais rausgepflanzt und erstmal viele Rankelblumen gesät. Im letzten Jahr habe ich Buchweizen gesät und auch zwei Hände voll geerntet. Mais finde ich irgendwie…toll. Hinter dem Acker ist ein Bach und Bäume. „Wenn man den Bach runtergeht“ hat ja meist mit einer Art Niedergang zu tun. Aber es wäre ein Erlebnis wert.

So, heute ist ja Muttertag und Tag der Befreiung (laut DDR-Geschichtsbuch). Hmm, ich habe heute mit Tieren und Pflanzen geredet, hart gearbeitet, die Verfassung vom Königreich Deutschland gelesen und muß unbedingt pennen. Jetzt.

3.5.22

Wie geht es also weiter? Bei mir mit Gemeinwohl…auf allen Ebenen. Diese BRD macht mich krank. Dieser Rahmen saugt mich aus. Das ist nicht mein Land. Die Schöpfungsgesetze sind ein sauberer Rahmen. Und da kann sich niemand dazwischenmogeln.

Es ist beeindruckend, wie meine Souveränität und Klarheit mit diesem inneren Kurswechsel steigt. Ich fühle mich sofort weniger manipulierbar. Wenn der „äußerste Rahmen“ nicht sauber ist, wie kann man darin irgendetwas Echtes erschaffen? Und warum sollte man es versuchen? Und wenn Gott nicht mein alleräußerster Rahmen wäre, könnte ich nicht „entkommen“. Und wenn es nicht ganz bestimmte Menschen geben würde, die diesen sauberen Rahmen manifestiert haben….auch nicht. Wer Ohren hat, der höre…..

28.4.22

Etwas „leisten müssen“, um „sein zu dürfen“ ist ein Widerspruch an sich. Gott würde niemals sagen: so und so und so und dann hast du eine Daseinsberechtigung. Nein, du hast sie. Ich hab sie. Immer und überall und unter allen Umständen. Wenn ich „sein kann“, dann möchte ich automatisch „tun“. So herum macht es Sinn.

26.4.22

Dieser Film ist mir stark in Erinnerung geblieben…

24.4.22

Ich habe ja schon immer nach Gemeinschaften gesucht und ausprobiert und nie eine gefunden, wo ich sein konnte. Das hatte definitiv damit zu tun, dass ich so viel zu heilen hatte und die alten Beziehungsdynamiken immer auch dorthin führen, wo es „alt und neu“ war. So wie in mir, immer ein Spiegel. „Alt“ hat in meinem Fall immer mit Egoidentitäten zu tun. Ich wußte immer, dass ich das nicht wollte, aber ich wußte nie, wie ich zu was Besserem komme. Letzten Endes ist dieses „Alte“ ausschließlich in meinem eigenen Inneren und wird nur gespiegelt. Gespiegelt in dem Sinne, dass ich erkennen kann, dass und ob ich immernoch Opfer von solchen inneren Egoidentitäten bin. Es lichtet sich sehr, wenn man sich nichts Schlechtes mehr über sich sagen läßt.

Ich freue mich so. Es zieht mich zu den Menschen in einer neuen Form. Heute saßen zwei auf dem Sigfriedplatz und haben auf der Gitarre rumgeklimpert und da wurde mir schmerzhaft bewußt, dass Musik machen nie den Platz bekommen hat, den es wollte. Genauso das Malen. Da war ich so dankbar für die Erkenntnis, dass ich ihm einen Euro geben mußte. Und dann konnte ich glücklich nach Hause radeln und hab doch gleich in diesen Verschenkkartons an der Straße was Nützliches gefunden…

Wenn einen „das mit den Menschen“ durchtraumatisiert hat, dann leidet alles darunter. Alle Gaben, alle Leidenschaften, alle gottgegebenen Farben.

24.4.22

Man, ich bin aufgeregt. Ich mache bald „den Abflug“, das habe ich im Gefühl. Im Sinne von….in Richtung „my tribe“. Es wird jetzt so offensichtlich, dass ich von Anfang an gezwungen war, in 2 völlig unvereinbaren Welten zu leben: Liebe von oben und Narzißmus von unten. Das geht einfach nicht. Ich kann dem Ego nicht dienen.

Ich liebe das Lied! I rest in the fire…finally. Doesn´t hurt anymore. It´s God´s fire now….

24.4.22

…yes, it is.

hmmmmmm

21.4.22

Die eigene Unschuld ist ein tolles Verbindungsmittel zu den Menschen. Nicht zu werten ist der Schlüssel. Es ist so befreiend, einfach nur zu sein und nicht drüber nachdenken zu müssen. Dann werden Begegnungen möglich, die vorher in derselben Situation mit denselben Menschen undenkbar gewesen wären. Dann folge ich eher wirklichen Impulsen als ständig mit den selbstgebastelten Gedanken unterwegs zu sein. Das ist nämlich sehr trennend.

Ein Hauptkriterium für gute Gemeinschaft(en) ist ein tiefer Respekt vor dem Leben. Wenn es den gibt, dann ergeben sich daraus Verhaltensweisen, die einen friedlichen und ehrlichen Umgang miteinander ermöglichen. Zum Beispiel die Fähigkeit, sich zu entschuldigen, dankbar zu sein, ehrlich sein können, geben, teilen, sich konkurrenzlos am Leben, dem Anderen und dem eigenen Potential (das immer dem Ganzen dient) freuen usw.

20.4.22

Es gibt ja ganz viele Möglichkeiten, sich aus diesem System herauszubewegen. Ich denke, die grundsätzliche Frage hat aber immer mit guter Gemeinschaft zu tun. Meiner Wahrnehmung nach geht es jetzt wirklich darum, in einem vertrauensvollen Netz „zu landen“. Die Betonung liegt auf „landen“. Bei mir persönlich läuft das so, dass ich nach und nach alle alten Beziehungsdynamiken auflösen muß, um landen zu können. Das „Landefeld“ gibt es schon, gab es schon immer. Nichts Äußeres kann mich davon abhalten oder aufhalten. Es hat sehr viel damit zu tun, was ich (mir) wert bin. Ich habe wirklich viel abzubauen im Sinne von…zu durchleuchten, zu entlarven, aufzudecken. Anders scheint es für mich nicht möglich, zu meinem Herzen vorzudringen bzw. läuft beides gleichzeitig ab. Eins bedingt das andere.

Jeder möchte dort sein, wo er erkannt und gesehen wird. Aber die Chance, an solchen Orten zu landen ist am größten, wenn ich mich selbst erkennen und sehen kann. Dann ist es eher wie ein Test an das Bewußtsein des Außen, und kein existenzielles Bedürfnis, das von Anderen nachträglich erfüllt werden soll. Das ist Freiheit, keine Not, kein Leiden. It´s all waiting…..

19.4.22

Ich habe ja momentan mit sehr vielen und ganz unterschiedlichen Tieren zu tun. Das faszinierende für mich ist zu merken, dass sie alle Frieden wollen. Manchmal ist es nur nicht so einfach und sie machen das Gemetzel der Menschen nach. Ja, nach. Dann muß der Mensch wieder mit einem neuen, verstärkten Friedensimpuls kommen…und sie sind dankbar. Ich liebe ja den Doku-Film „Unsere große kleine Farm“, weil die natürlichen Kreisläufe erkennbar werden und einfach funktionieren wollen.

Die Tiere erwarten von mir, dass ich Frieden schaffe. Sie merken auch jeden Impuls in diese Richtung.

Löwe und Lamm, das geht auf jeden Fall, da bin ich mir sicher.

Und das tolle Scharbockskraut freut sich unverändert an der Schöpfung. Und ich mich an den Blättern….Und die Knoblauchsrauke möchte auch „dienen“.

18.4.22

EKIW Kap.29 VI 5

Diese Welt wird nur dann deine Füße binden,deine Hände binden und deinen Körper töten, wenn du glaubst, sie sei gemacht, um GOTTES SOHN zu kreuzigen.2Wenngleich sie auch ein Traum des Todes war, brauchst du sie dir nicht dafür stehen zu lassen.3Lass dies verändert werden, und in der Welt ist nichts, was nicht ebenso verändert werden muss.4Denn hier ist nichts, was nicht durch das definiert wird, wozu es in deinen Augen dient.

usw.❤️

17.4.22

Ich glaube, wirklichen Frieden kann man nur finden, wenn man sich nichts mehr vormacht. Ich kann einen guten Draht „nach oben“ haben, aber trotzdem noch nicht „meinen Tribe“ gefunden haben. Wichtig ist immer, was ich suche und will. Um wirklich mit den Menschen zusammenzukommen, die einen ergänzen, stärken, inspirieren, lieben lassen….muß ich die alten erlernten und sehr starken Beziehungsdynamiksmuster ins Bewußtsein bekommen. Das ist sehr sehr anstrengend, wenn diese Muster einen immer wieder in dysfunktionale Konstellationen führen, auch wenn diese in ganz schillernden Farben als „neu“ erscheinen.

Was gibt es Spannenderes in dieser Zeit, als solche alten, bindenden Dynamiken zu stoppen, d.h. mein Verhalten zu ändern. Wie gesagt, können die Verkleidungen sehr täuschen und irritieren, wichtig ist, wie es mir im und nach dem Kontakt geht. Wenn ich da nicht freudig, dankbar, berührt bin…dann gibt es alte Aspekte. Ich erlebe das sogar mit Paaren: da fühle ich mich mit einem Menschen „neu“ und mit dem Partner/in „alt“. Die Anziehung kommt im Zusammenhang mit der Hoffnung auf „Neues im Miteinander“…..wird aber ruiniert oder verpufft durch die alten Strukturen. Durch diese Bewußtwerdung kann ich jetzt frei entscheiden, ob ich weiterhin immer auch dieses „Alte“ haben will. Ich hab mich schon entschieden: natürlich nicht. Auch das Hingezogensein und Festhalten an dem Neuen, wobei ich aber automatisch das Alte „mitnehmen“ müßte…ist eine Dynamik von früher. Das Gute, Nährende, Inspirierende, Stärkende..gab es nie ohne Schuld, Selbstwertverlust, falsche Autorität. Ich bin es gewohnt, am Guten festzuhalten und dabei ganz viel Schlechtes auszuhalten. Was jetzt wirklich wirklich neu ist: nur Gutes akzeptieren, keine Kompromisse machen, weil es nicht mehr nötig ist. Und erst dann öffnen sich die Türen, die ganz neue, gesunde Dynamiken möglich machen. Auch hier öffnet mir Gott die Augen für meine Bewußtlosigkeit und meine Möglichkeiten. Niemand verdient auch nur „ein bißchen Schlechtes“. Es ist nicht nötig. Jeder, der Interesse daran hat, gehört nicht in mein Leben. Paßt nicht zu mir. Wenn man immer andere Menschen emotional reguliert hat und das auch zu einer Art Identität wurde, dann ist das schon auch schmerzhaft mir einzugestehen, dass ich die ganze Zeit über etwas „mitgemacht“ habe, wovon ich selbst nichts Wirkliches hatte.

Wenn ich keine Funktion im Miteinander habe, kann ich nur noch ich selbst sein. Und das muß reichen. Und mir reicht es langsam. So wie die Lilien auf dem Felde…

Da fällt mir gerade das „Ehrliche Mitteilen“ nach Gopal Norbert Klein ein. Ich habe das eine Weile „mitgemacht“ und habe letzten Endes bemerkt, dass es nicht zwangsläufig diese alten Dynamiken unterbricht, sondern diese sogar legitimieren kann. Für mich fühlte sich das am Ende nach Abhängigkeit an und auch nach Ignoranz bezüglich dem Willen Gottes. Ja, der Wille Gottes ist Verbundenheit und wenn man liebt will man automatisch transparent sein. Für mich ist es eine Form der Kontrolle womit man jemandem sagen kann, dass oder ob er/sie sich gerade ehrlich mitteilt. Für mich ist das die Wiederholung der Kindheit, womit ich endlich Kontrolle über das damals Unkontrollierbare erlangen kann: wenn ich jemandem sage, wie und was er zu reden hat, dann kann mir nichts mehr passieren, (denn endlich muß Mutti über ihre Gefühle sprechen und ich hab sie in der Hand.) Das hat nichts mit Liebe zu tun für mich. Aber auch so kann man vermeintlich das Gute in die Welt bringen. Es ist nur nicht die Art Gottes. Ganz sicher nicht. Ich würde überhaupt niemandem mehr nahe sein wollen, der diese Praktiken mit mir durchführen möchte. Ich würde mir wie ein Roboter vorkommen. Das ist sehr interessant, denn ich habe selbst so eine Gruppe ins Leben gerufen..damals. Es war immer sehr intensiv, berührend, und auch verbindend. Keine Frage, dass es bewußtseinsfördernd war. Und trotzdem für mich nur „ein Konzept“, welches für den „Empfänger“ vermutlich bedeutsamer ist als es für mich je sein könnte. Alle Konzepte bergen das Potential, über Anderes zu richten. Richten hat nichts mit Liebe zu tun. Und nur Liebe ist wahr und nicht konzeptionierbar. Das hat mich befreit. Es war richtig anstrengend, „auszusteigen“. Ich hatte das Gefühl, dass kein Grund „erlaubt“ ist, um sich abzuwenden. Als ob jeder Grund etwas mit Feigheit und Angst vor Verbindung zu tun haben muß. Also wieder Kontrolle. Und sowas ist gefährlich. Echte Nähe kann man eben nicht „machen“. Nichtmal so. Jedenfalls nicht für mich. Der heilige Geist führt Kommunikation meisterlich. Nur dem möchte ich Platz machen. Also an alle „Konzeptionisten“: Gott liebt uns. Durch und durch. Das reicht doch im Grunde! Aber solange ich nicht mitmachen muß ist es gut, und ich möchte auch nichts kontrollieren, sondern einfach ein bißchen Wahrheit bringen, wo sie (noch) nicht gehört/gefühlt werden will oder kann. Und wem diese Art des Ehrlichen Mitteilens gut tut, der kann es bis zum Lebensende machen. Es gibt sehr viele Inhalte, die gute Dinge auslösen. Ich persönlich finde den Rahmen der Inhalte bedeutender. Das entscheidet dann für mich, ob ich etwas annehmen möchte.

Themenwechsel. Es gibt übrigens Hühnerrassen, die legen pastellgrüne-und rosa Eier. Ich brauchte diesmal gar nichts färben.

15.4.22

Wenn ich mehr und mehr natürliche Gedanken denke, dann spare ich eine Menge Zeit, weil sich die „Dinge fügen“. Ein Handschlag ergänzt den nächsten und es fließt, weil die natürliche Wahrnehmung nicht mehr blockiert wird. Es ist, als ob sich eine Symphonie an die nächste reiht. Dabei ist es egal, was man gerade tut. Ob man mit dem Auto steckenbleibt oder sehr viel Arbeit hat oder gar nicht weiß, wie man die Zeit nutzen soll…..ALLES hängt vom Denken ab. Und das Denken kann geändert werden. Das ist für mich persönlich Souveränität in meinem Leben. Ich bin es so gewohnt, dass wirklich jeder natürliche Gedanke sofort unzählige unwahre Gedanken nach sich zieht, die mich handlungsunfähig machen und sofort alle bereitgestellte Energie „verbraten“. Ich wäre gerne in permanenter Kommunikation mit der geistigen Welt, ganz bewußt. Beim Tanzen geht das wunderbar. Ich möchte das als Priorität über allem haben, weil dann alles, was ich tue….leicht und wundervoll ist. Für manche Menschen ist das realitätsfern. Für mich ist das realitätsnah. Wenn man sich nicht mehr in die Dunkelheit ziehen läßt, in der andere Menschen aus verschiedensten Gründen noch sind, dann kann es sein, dass man bei diesen Menschen Hass und Hilflosigkeit auslöst, weil sie das Gefühl haben, nicht „folgen“ zu können. Wenn sie nur den Hass und die Hilflosigkeit in der Vergangenheit verankern könnten….oder sich der Gedanken bewußt wären…..und dass sie sich selbst fertig machen.

Wie auch immer. Ich bin scharf auf mein Potential, wenn ich „im Licht denken kann.“ Und morge säe ich Mais.

Meiner Wahrnehmung nach ist dieses natürliche Denken nötig, um sauber und froh aus diesem System aussteigen zu können. Stückchen für Stückchen für Stückchen….

14.4.22

Ich bin bereit für Ostern.

Synchronizitäten am laufenden Band…so war es gedacht. Ohne Wahrheit kommt man da „nicht rein“. Es gab öfter Situationen mit anderen Menschen in meinem Leben, da habe ich genau gemerkt, dass dem Anderen gerade Wunder angeboten werden…..aber von ihm nicht angenommen werden. Die ganze Liebe kostet die ganze Angst.

14.4.22

Genau, jetzt ist unsere Zeit. Ich hätte mir nichts Anstrengenderes aussuchen können, als Mitte der 70er im sozialistischen Osten als Indigokind, umgeben von Super-Egos und Machtmißbrauch aufzutauchen. But…I did it. Die Ernte läßt sich nicht aufhalten. All das sagt mehr über Gott und seinen Willen…..als über mich aus. Ich hab nur mitgemacht, so gut es ging.

12.4.22

Ohne Nachrichten bekommt man gar nicht mit, dass Krieg ist. Ich kriege mit, dass gerade Brutzeit ist. Sehr belebend und schön. Viele Piepse.

Doch, es ist erlaubt, Krieg ganz generell mit etwas Echtem, Realem zu ersetzen. Wem schuldet man wirklich Mitgefühl bei diesem Grauen? Muß ich wirklich so tun, als ob Krieg etwas Reales wäre, irgendeinen Wert hätte und Aufmerksamkeit braucht? Warum sollen die Menschen sowas aushalten lernen? Welche Pflicht habe ich wirklich…

10.4.22

„Sich selbst erkennen“ hat nie zur Folge, dass man denkt, besser als andere zu sein. Die Macht der Selbsterkenntnis hat nichts mit erkannten Fähigkeiten oder Kompetenzen zu tun. Es hat mit der Erkenntnis der eigenen Unschuld, der eigenen guten Intentionen zu tun. Jenseits des Ego. Das Ego versucht uns ein Selbstbild permanenter Unzulänglichkeit und Ohnmacht und Boshaftigkeit zu vermitteln. Es interpretiert alles in „Trennung“, weil es wertet. Werten ist Trennen. Es verschafft vermeintliche Kontrolle, aber bestimmt keine Liebe und Freude und Selbsterkenntnis. Innerhalb des Ego kann man nicht „besser werden“ oder sich jemals unschuldig fühlen. Ein Ausstieg ist nötig und möglich. Das Ego tut alles dafür, um solch einen Ausstieg als gefährlich, qualvoll, symptomverschlimmernd hinzustellen. Es tut alles dafür, nichts „Besseres“ erleben zu können….und sich auch nichts mehr vorstellen zu können, denn es benutzt all die Energie für seine Dynamiken. Diese Energie gehört aber zum Leben, Entdecken, Verändern, Freuen….

Ich hatte zu Beginn der inneren Arbeit (vor 30 Jahren)erstmal hauptsächlich diese inneren „ich bin besser als andere“ Gedanken und Gefühle, als Wiederholungen des elitären Familiengeistes. Das war zwar beschämend und unangenehm für mich wahrzunehmen, aber ich konnte wenigstens daran arbeiten, in Frage stellen usw.

Erst danach kamen dann die wirklich heftigen Botschaften voller Haß und Demütigung vom Ego in meine eigene Richtung. Mit zunehmender Negativität und Intensität wurde es auch schwieriger, daran „arbeiten“ zu können oder überhaupt noch irgendeinen Schimmer zu haben oder zu kriegen. Es hatte sich als wirklich gefährliches Mindset entpuppt. (Buchempfehlung bei Eßstörungen in Bezug auf dieses Mindset (confirmed negativity condition): Der Weg zurück ins Leben. Peggy Claude-Pierre)

Was werden wir alle machen, wenn wir unsere Unschuld erkannt haben? Viele Apfelbäume, wenig Schlangen, Freude und Verbundenheit und vor allem das Glück, ein Teil der Schöpfung zu sein, ein gewollter Aspekt Gottes.

Gestern wurde endlich wieder getanzt. Das ist immer eine Erinnerung ans Licht für mich, an lückenlose Kommunikation. Mein High-Light so to say.

Ich glaube Musik, also diese Art von Energie….war lange da, bevor Konditionierungen greifen konnten. Die Zellen wissen,dass sie „von Hause aus“ frei sind, weil der Geist frei ist.

9.4.22

Es gibt so sensible Kinder, die würden sich selbst opfern, um andere glücklich zu machen. Dieses Mindset entsteht ganz früh und -je nach Umfeld- wird entdeckt, adressiert oder im schlimmsten Fall ausgebeutet und missbraucht. Wer hat nicht gerne einen kleinen wachen Seelsorger um sich herum. Der ursprünglich große Wunsch, dem Wohl dieser Welt zu dienen, im Speziellen, Liebe in diese Welt zu bringen……kann kläglich an diesem Mindset scheitern, weil man sein Selbst zurücklässt und nicht mehr weiß, dass es genauso wichtig ist wie jedes andere Herz auf dieser Welt.

Kranke Menschen, „gescheiterte Existenzen“, „verlorene Gestalten“ sind oft näher an der Wahrheit dran, näher am Herzen. Genauso wie Kinder, Tiere,Pflanzen und Indigene. Herz und Geist sind untrennbar.

Sich selbst in alles Gute miteinbeziehen, weil das so geplant war….das eigene Herz erkennen.

Pleasure. Jetzt, in dieser Zeit? Wann denn sonst. Grundrechte….

8.4.22

„Peace“ ist gestern entstanden. Eigentlich wollte ich nur mal ein Vogelnest malen…..

7.4.22

6.4.22

Mein Bruder hat mir geschrieben, dass er diesen Blog mitliest und etwas für sich herausziehen kann. Das freut mich sehr, denn wir haben ansonsten keinen Kontakt.

In einer Atmosphäre, in der die Spaltung und Dominanz an der Tagesordnung stand war es kaum möglich, aus einem „man selbst sein“ heraus in Beziehung zu treten. „Man selbst sein “ wurde nicht gefördert, denn dazu gehört es, der eigenen Wahrnehmung vertrauen zu dürfen und sich diesbezüglich auszudrücken. Neulich habe ich den Kinofilm c´mon c´mon gesehen. Der letzte Gedanke des Jungen im Abspann war: …“man muß herausfinden, wie man sich selbst findet.“ So in der Art.

Wenn ich mir die Folgen der Spaltung in der Vergangenheit ansehe wird mir immer wieder bewußt, wie massiv und fast unbegreiflich brutal sie war. Aber die Spaltung war eben nicht alles und vor allem nicht das Ende. Um mit Gottes Worten zu reden: Sie war „Nichts“. Und er hat Recht. Spaltung ist ohne Wert und Sinn.

6.4.22

IHM zu❤️liebe. Uns zuliebe. Von mir.
Mich hat es schon immer gestört,dass das „Wort“ Gott voller Projektionen ist.
Das Ego braucht immer „Geschäftsideen“. Es klaut. Es kann nur klauen. Das Herz kann nur schöpfen und teilen. Ich finde,ich sollte dieses SELBST-geschöpfte Design ausbauen und „angemessen teilen“.

P.s. Exciting…..ich hab mir gerade eine Tasse selbst designed und bin gespannt. Dann kann ich einen Online-Shop machen und Designen….immer für Gott,wegen Gott, im Sinne unserer aller Verbindung….

5.4.22

Für die Freunde des Trance Tanzes: das geht auch gut in der Stube. Diese Musik kommt von Frank Natale. Es ist seine Stimme. Ich habe bei ihm lernen dürfen und habe damals mit Anfang 20 alles aufgesogen, was mir trotz (unbewusster) Traumatisierung&Dissoziation möglich war. Aber mein Herz wußte, was es brauchte. Im Nachhinein würde ich sagen, dass Frank’s Lehre&Liebe genau dort gewirkt haben, wo es gerade dran war. Es ging also nichts verloren. Er war ein Anführer, dem ich gerne gefolgt bin, weil ich immer bei mir selbst und der Wahrheit/Lüge rauskam. Das war mitunter sehr schmerzhaft,weil ich vielen Überlebensmechanismen ins Auge sehen mußte. Ich kann all sein Material empfehlen. http://www.franknatale.com/

4.4.22

Während ein ganzes Volk, eine ganze Menschheit durch Menschen systematisch verraten wurde ohne sich dessen bewußt zu sein, wird es nun in eine neue Realität geführt. Da alle Menschen bewußt getäuscht wurden und ihr Unterbewußtsein das genau weiß, wird es relativ leicht sein, etwas Neues zu etablieren, da die Spaltung im Inneren sehr viel Energie zieht und das Bewußtsein vernebelt. Der freie Wille wurde massiv geschwächt und die Abhängigkeit von Außen massiv verstärkt.

Noch nie wurde das Böse (meiner Meinung nach) flächendeckend so geschickt getarnt.

Für Gott sind das alles Bedürfnisse nach Liebe, sowohl von Seiten der Globalisten wie auch von allen,die mitmachen. Mir fällt nur auf,dass ich mich nicht mehr so persönlich betroffen fühle in letzter Zeit. Auch dieses Gefühl,dass ich auf irgendwelche bestimmten Entscheidungen „da draußen“ warten oder hoffen müsste….ist weg. Alles hat sich sehr vereinfacht: Gott.

4.4.22

Das Märchen vom Verlassenwerden

Wenn die alte Angst vor dem Verlassenwerden per se sehr groß ist, dann ist es schwieriger, das Unpassende hinter sich zu lassen bzw. sich mit dem Passenden zu verbinden. Beides gehört zusammen.

Die Wahrheit ist, dass mich das Passende niemals verlassen wird. Gott war immer da und ist und wird immer da sein mit all seiner umfassenden „Betreuung“. Es erfordert Übung, wirklich ausschließlich auf Gott zu vertrauen und ALLES GUTE von IHM zu erwarten. Das schließt alles mit ein: Beziehungen, Lebensumstände…einfach alles.

Es ist also gut, wenn und dass man verlassen wird und verläßt.. Die Frage ist, wovon und von wem und wen. Wenn mich das Passende nie verläßt….wie kann es mir heute schaden, dass mich Unpassendes verläßt? Die Kuscheldecke „Gott“ wird niemals genommen werden.

3.4.22

Ich habe Urlaub, deshalb werde ich vermutlich öfter schreiben.

Ich kann es nicht oft genug betonen: die momentan eingeführte neue Weltordnung, die im Zeichen des kontrollierenden Ego steht….kann durch echte Verbindung zwischen den Menschen komplett neutralisiert werden. Aufgelöst werden. Die Kraft echter Verbindung setzt die Kraft Gottes frei. Mehr geht nicht. Und es ist „Alles, was geht“.

I love music von…Get well soon

3.4.22

Der Körper einer Frau. Meiner „verkörpert“ einerseits, wenn ich mit den Augen sehe,….. den Kampf um Würde und Freiheit. Da sind Narben, die mich daran erinnern, dass „weiblich sein“ existenziell bedrohlich schien. Ich mag diese Narben, denn sie haben mir nichts genommen. Im Buch „die Wolfsfrau“ gibt es eine Stelle, da wird die Schönheit einer (ich glaube tanzenden) älteren Frau mit schlaffen Brüsten und Narben usw. beschrieben. Damals habe ich diesen „Schönheitsblick“ nicht verstanden, fand ihn aber doch irgendwie anziehend und vorbildlich. Heute verstehe ich.

3.4.22

Ich erlebe gerade an mir, wie zornig ich werde, wenn mir vom männlichen Ego nichts Bedeutendes zugetraut wird. So wurden Frauen zornig……und mußten sich abgrenzen. Trennen. Leider.

Ich wünsche allen werdenden Frauen, dass sie nach Wegen suchen, ihre Intuition und ihr altes Wissen bestätigen zu lassen. Ein Wissen um Leben und Tod.

Ich habe ja meine Arbeit von der Pflege von Menschen zu Tieren gewechselt. Es macht mich unglaublich demütig, diese schnelle Vertrautheit und Verbundenheit erleben zu dürfen. Ich bin so dicht am Leben dran! An natürlichen Rhythmen, Gesetzmäßigkeiten….und dann kommen da wieder die Menschen, die da „reinhauen“, ohne es zu merken oder merken zu wollen oder ändern zu wollen. Das Ego meines Vaters hatte oft diesen Spruch drauf: Wenn ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere“. So kann man seinen Haß auch rechtfertigen. Wenn man liebt, liebt man. Menschen, Tiere, das Leben.

Meine Wahrheit geht so: Wenn ich die Tiere kenne, erinnere ich mich an die göttliche Ordnung und den Wunsch, friedlich zusammenzuleben….und möchte das den Menschen anbieten.

25.3.22

Für mich sind „altes Frauenwissen“ und Gott überhaupt kein Widerspruch. Im Gegenteil. Gott hat mich von Anfang an auf das Heilungspotential zwischen den Geschlechtern aufmerksam gemacht.

Es ist keine heilige Beziehung,solange die Frauen sich in eine „Mann-gemachte“ und „Mann-verstandene“ Heiligkeit hineinbegeben.

Ich persönlich kenne keinen anderen Schlüssel als die Liebe, so wie sie direkt von Gott kommt. Niemals habe ich da etwas Kontrollierendes oder Höhergestelltes wahrgenommen. Eher als ob….unschuldige Kinder spielen und nichts zwischen die Verbindung kommen lassen wollen.

Ich habe neulich in diesen Verschenkkartons das Buch „Die Nebel von Avalon“ gefunden. Den Prolog werde ich mal hier einstellen.

PROLOG
    Morgaine erzählt…
    Zu meiner Zeit hat man mir viele Namen gegeben: Schwester, Geliebte, Priesterin, weise Frau und Königin. Jetzt bin ich wirklich eine weise Frau geworden. Und vielleicht kommt eine Zeit, in der es wichtig ist, daß all diese Dinge bekannt werden. Aber ich glaube, die nüchterne Wahrheit wird sein, daß die Christen das letzte Wort haben.
    Denn die Welt der Feen entschwindet immer weiter, treibt ab von der Welt, in der die Christen herrschen. Christus ist nicht mein Feind, aber seine Priester, die die Große Göttin einen bösen Geist nennen. Sie leugnen, daß die Macht über diese Welt einmal in ihren Händen lag. Wenn überhaupt, so sagen sie, kam ihre Macht vom Teufel. Oder sie kleiden sie in das blaue Gewand der Maria aus Nazareth – die auf ihre Weise tatsächlich auch Macht besaß – und behaupten, sie sei immer eine Jungfrau gewesen. Aber was kann eine Jungfrau von Leid und Mühsal der Menschen wissen?
    Jetzt, nachdem die Welt sich verändert hat und Artus – mein Bruder, mein Geliebter, der König, der war und der König, der sein wird – tot ist (das einfache Volk sagt, er schläft) und auf der Heiligen Insel Avalon ruht, soll die Geschichte erzählt werden. Die Welt soll erfahren, wie es war, ehe die Priester des Weißen Christus in das Land kamen und alles unter ihren Heiligen und Legenden begruben. Wie ich gesagt habe, die Welt selbst hat sich verändert. Es gab eine Zeit, in der ein Reisender, wenn er den Willen besaß und auch nur ei
nige der Geheimnisse kannte, mit seinem Boot auf den Sommersee hinausfahren konnte und nicht im Glastonbury der Mönche ankam, sondern auf der Heiligen Insel Avalon. Damals trieben die Pforten zwischen den Welten in den Nebeln und waren in beide Richtungen offen – wie der Reisende es dachte und wollte. Es ist das große Geheimnis, das in unserer Zeit jeder Wissende kannte: Die Menschen schaffen die Welt, die uns umgibt, durch das, was sie denken, jeden Tag neu.
    Die Priester glauben, dies verkleinere die Macht ihres Gottes, der die Welt ein für allemal unveränderlich geschaffen hat, und haben die Tore geschlossen (die nur in der Vorstellung der Menschen Tore waren). Heute führt der Weg nur noch zur Insel der Mönche, die sie mit dem Läuten ihrer Kirchenglocken schützen. So vertreiben sie alle Gedanken an eine andere Welt, die in der Dunkelheit liegt. Sie sagen sogar, daß jene Welt – wenn es sie überhaupt gibt – dem Teufel gehört und daß die Pforten zur Hölle führen – vielleicht sei diese Welt sogar die Hölle selbst, behaupten sie…
    Ich weiß nicht, was ihr Gott möglicherweise geschaffen oder nicht geschaffen hat. Entgegen der Geschichten, die verbreitet werden, wußte ich nie viel über ihre Priester. Ich habe auch nie das schwarze Gewand ihrer Sklavinnen, der Nonnen, getragen. Wenn man an König Artus

Hof in Camelot es vorzog, mich für eine Nonne zu halten (denn ich trug immer die dunklen Gewänder der Großen Mutter in ihrer Erscheinung als weise Frau), so habe ich den Irrtum nie aufgeklärt. Gegen Ende von Artus

Herrschaft wäre es sogar gefährlich gewesen, dies zu tun. Klugerweise beugte ich das Haupt, wie meine Große Meisterin Viviane, die Herrin vom See, es niemals getan hätte. Einst war sie – abgesehen von mir – König Artus

beste Freundin und wurde dann seine größte Feindin – auch das abgesehen von mir.
    Aber der Kampf ist vorbei. Als Artus im Sterben lag, konnte ich ihm nicht mehr als meinem Feind und dem Gegner meiner Göttin gegenübertreten, sondern nur noch als dem Bruder und als einem Sterbenden, der die Hilfe der Mutter braucht – denn dahin gelangen am Ende alle Menschen. Das wissen selbst die Priester mit ihrer ewig jungfräulichen Maria in dem blauen Gewand – auch sie wird für die Kirchenmänner in der Stunde des Todes zur Mutter der Welt. Und so hielt ich schließlich Artus‘ Kopf in meinem Schoß. Er sah in mir weder die Schwester noch die Geliebte, auch nicht die Feindin, sondern nur die weise Frau, die Priesterin, die Herrin vom See. Er ruhte an der Brust der Großen Mutter, von der er bei seiner Geburt kam und zu der er am Ende wie alle Menschen zurückkehren mußte. Vielleicht bereute er unsere Feindschaft, als ich die Barke lenkte, die ihn davontrug – dieses Mal nicht zu der Insel der Mönche, sondern zu der wahrhaft Heiligen Insel in der dunklen Welt hinter unserer Welt – zur Insel Avalon, wohin außer mir nur noch wenige gelangen können.
    Im Verlauf dieser Geschichte spreche ich manchmal von Dingen, die sich ereigneten, als ich zu jung war, um sie zu begreifen, oder von Dingen, die sich nicht in meiner Anwesenheit ereigneten. Der Hörer wird sich vielleicht entsetzt abwenden und sagen: Das ist ihre Magie!
    Aber ich habe schon immer die Gabe des Gesichts besessen und konnte sehen, was Männer und Frauen dachten. So war ich ihnen allen die ganze Zeit über nahe. Deshalb wurde mir manchmal auf die eine oder andere Weise alles bekannt, was sie dachten, und ich kann diese Geschichte von Anfang bis Ende erzählen.
    Eines Tages werden auch die Priester sie erzählen. Vielleicht liegt die Wahrheit zwischen beiden Geschichten und wird durch sie hindurchschimmern. Denn das wissen die Priester mit ihrem Einen Gott und der Einen Wahrheit nicht: Die eine wahre Geschichte gibt es nie und nimmer. Die Wahrheit hat viele Gesichter, und die Wahrheit ist wie der alte Weg nach Avalon: Es hängt von deinem Willen und deinen
Gedanken ab, wohin der Weg dich führt. Es hängt von dir ab, ob du am Ende die Heilige Insel der Ewigkeit erreichst, oder ob du bei den Mönchen mit ihren Glocken, ihrem Tod, ihrem Teufel, ihrer Hölle und ihrer Verdammnis ankommst… aber vielleicht bin ich ihnen gegenüber auch ungerecht. Selbst die Herrin vom See, die das Gewand eines Christuspriesters haßte wie eine giftige Schlange – und das aus gutem Grund –, tadelte mich einmal, weil ich schlecht über ihren Gott gesprochen hatte.
    »Denn alle Götter sind ein Gott«, sagte sie damals zu mir, wie sie es bereits oft getan hatte, und wie ich viele Male zu meinen Priesterschülerinnen gesagt
    habe, und wie jede Priesterin, die nach mir kommt, sagen wird. »Und alle Göttinnen sind eine Göttin, und es gibt nur einen Gott, mit dem alles begann. Jeder Mensch hat das Recht auf seine eigene Wahrheit und auf den Gott, der durch sie spricht.« Und so windet sich die Wahrheit vielleicht irgendwo zwischen dem Weg nach Glastonbury, der Insel der Priester, und dem Weg nach Avalon, das für immer in den Nebeln des Sommersees verloren ist. Aber dies ist meine Wahrheit. Ich bin Morgaine, und ich erzähle euch diese Dinge… ich, Morgaine, die in späteren Zeiten Morgan le Fay genannt wurde – die Fee Morgana.

„Das weibliche Wissen“ -und ich könnte jetzt nicht mal sagen,was ich damit meine- ist ein wichtiger Aspekt der Schöpfung und würde sich niemals den Schöpfungsplatz anmaßen oder in Frage stellen. Deshalb gibt es auch keinen Grund, diesen sehr wichtigen Aspekt zu schwächen. Weil niemand verliert….

24.3.22

Die Lernmöglichkeiten überschlagen sich,weil ich sie als solche zunehmend erkenne. Da gibt es auf einmal Männer, die auch nur Frieden wollen und Frauen, die mit ihrem Konkurrenz“gehabe“ aufhören weil sie merken,dass ich nicht „Mutti“ bin. Gleichzeitig kann ich aus der Rolle der „Leistenden“ aussteigen und mehr SEIN.

Das Göttinnengeflüster ist mir immer wieder eine gute Hilfe, seit über 20Jahren. Frank Natale hat damals selbst für sich damit „gearbeitet“ und es uns Frauen nahegebracht. Wir haben damals im Kreis von ungefähr 7 Frauen jeweils eine Karte gezogen und hatten dann Zeit bis zum Abend, bevor wir diesen Aspekt der Göttin verkörpern konnten. Ich fand es sehr schwierig, denn ich hatte „Corn Woman“ gezogen, die für Respekt ggüber unserer Nahrung stand. Ich sah ihr dann am Abend zwar äußerlich ähnlich, fühlte mich aber komplett hilflos im „SEIN“. Ich machte immer wieder die gleiche hilflose Geste des Gebens und fühlte mich leer. Es war kein Zufall, dass ich diese Karte zog, denn das gestörte Essverhalten war ja immer präsent. Was ich aber trotzdem erinnere,war meine Liebesfähigkeit, die keinen Empfänger bei den anderen Frauen fand und mich in die Vergangenheit versetzte. Sie waren mit ihren „Aspekten“ beschäftigt. Da wurden noch Errynome, Pelé, Changing Woman, Freya, Ix Chel und Bast verkörpert. Jetzt, über 20Jahre später denke ich,dass wir uns mit unseren verschiedenen Aspekten doch auch verbinden könnten als…..Ekstase, Erwachen, Zyklen, Sexualität, Kreativität,Spiel….und Nahrung. 💜

In den letzten Jahren kamen dann immer öfter die „Herrin der Tiere“, Gyldeptis, Coatlicue, Sekhmet, Lilith, Ostara, Sphinx,Sheila na Gig, Kuan Yin, Hekate…..dazu.

..da ist sie also wieder. Corn Woman. In Zeiten der Freiheit durch Selbstversorgung und Nähe zu den Rhythmen der Erde….kommt SIE wie gerufen.

20.3.22

Was ich in diesem Erdenleben als Frau noch möchte: meinen Teil dazu beitragen, dass die weiblichen Werte als für Männer ungefährlich und belebend erkannt werden…..können. Die „Art von Unterordnung“, die von Seiten der Männer dafür nötig ist, ist keine andere, als die, mit der ich mich Gott oder einem Kind oder Bettler unterordne. Ich erwarte, etwas über mich selbst zu lernen.

15.3.22

Während ich lerne, das Ego zu identifizieren…kommt da immer wieder „eine Energie“ in mir hoch, die sich wie Liebe anfühlt,aber keine ist. Diese Energie wurde in der Vergangenheit von mir nahestehenden Menschen verkörpert und ist immernoch „zu finden“ sowie im Außen erlebbar. Der beste Schutz vor einem verführerischen Ego ist, Gott „ins Bild“ zu bringen. Das ist der ultimative Befreiungs“schlag“. Echte Liebe würde davon selig sein und aufblühen, dem Ego vergeht davon die „gute Energie“.

8.3.22

Das Bild zu meinem Gedicht „an Gott“….

In einer Zeit, in der um die Ecke Krieg ist, Europa und die ganze Welt „umgeordnet“ werden soll….erscheint es dem (Kriegsschaffenden) Ego wie eine Anmaßung, sich ausschließlich auf Gott zu konzentrieren. Denn dort…kann das Ego niemals andocken,es wird verschluckt und somit aller Krieg. Ich kann etwas nicht als „wahr“ bezeichnen,was ausschließlich durch eine Entfernung von Gott entstanden ist.

7.3.22

6.3.22

Übermorgen ist Frauentag im Kalender. Ich mag diesen 8.3.

Im Osten hatten wir ein Lied zum Frauentag, da ging es nur darum, dass „Mutti früh zur Arbeit geht“.

Mein Lieblingslied für mich ist seit Jahren „Shaking the tree“ von Peter Gabriel.

So….let’s shake the trees.

Ein schöner Film zum Frauentag in Zusammenhang mit „weiblicher Führung und dem Kampf darum“…..ist Whalerider. Soundtrack von Lisa Gerard. Einfach schön.

6.3.22

Ich beobachte Männer,die sich eine „Identität der Aufklärung“ geschaffen haben. Was meine ich damit? Sie lehren, helfen, erklären usw., weisen aber nicht auf Gott als Quelle ALLER Lehre,Hilfe und Klarheit hin. Deshalb nehme ich diese „Identifikation“ als alte Funktion wahr, mit der der Mann (Frauen haben ihre eigenen „Identifikationen“) sich beweist. Es geht mir bei all diesen Identifikationen nicht um die Inhalte,sondern um den Rahmen. Man mußte sich bei Mama und Papa beweisen. Nie bei Gott.💜

Daran sieht man, dass es potentiell gefährlich für ein Kind ist, seiner Wahrnehmung zu trauen. Man reißt damit sämtliche „Identitäten“ runter, von denen man abhängig war.

Welche „Identitäten“ erschaffen sich Frauen?

Momentan nehme ich die „Identität der starken, intuitiven Frau“ wahr. Beobachtet man Frauen, die wirklich intuitiv, verbunden und somit stark sind, dann fehlt da jeder Stolz oder sogar die Worte und das Bewusstsein für das, was sie sind. Sie sind es. Das ist keine Identifikation. Stolz kommt vom Ego.

Ich kann als Frau doch nur froh sein über meine (zurückeroberte) Verbundenheit, Souveränität, Kraft, Unschuld, Hingabefähigkeit. Ich bin froh. 🐸

6.3.22

Ich liebe mich. Weil ich Gott meine Quelle sein lasse. Deshalb.

Ich liebe meine Gedichte und Bilder, weil sie „Schöpfungen“ sind. 💜

28.2.22

Ich bin auf dem richtigen Weg. Ich werde alle Lügen in mir aufdecken, die Gott „entstellen“.

Komplett von Gott abhängig zu sein…die Vorstellung daran bringt alles im Zusammenhang mit „Abhängigkeit“ hoch. Abhängigkeit kann so befreiend, beruhigend,belebend und verbindend sein. Und nein,mir wird auch nicht mein „Sein“ weggenommen. Es wird gestärkt,belebt,geklärt.

Und wenn ich als Frau sage: ich gehöre Gott…..schließt das dann irgendjemanden aus, außer das Ego? Nein.

Diese äußere „Realität“ mit Mord&Totschlag,Verrat und Manipulation berührt mich immer weniger. Es ist wirklich nicht meine Welt,nicht Gottes Realität und deshalb will ich sie nicht mehr als „wahr“ verstehen. Die Leugnung dieser Welt gibt Kraft für die wahre Welt, für unsere Heiligkeit und Gottes Willen, der nur Frieden,Freude, Freiheit,Glück und Liebe für jeden ist! Nicht „mehr“und nicht weniger.

13.2.22

Für mich bleibt nur noch Gott übrig in all dem Wahnsinn drumrum. Ich will erstmal nichts anderes mehr. Keine aufgewachten Spaziergänge, keine Energie ins Außen stecken. Da muß jeder horchen, worum es geht. Ich habe außerdem das Gefühl, all diese Tyrannei schonmal durchlebt zu haben und meinen Teil getan zu haben, indem ich Gott gesucht und gefunden habe. Jetzt und für alle Zeit gilt nur noch…dranzubleiben und in diese wunderbare, friedliche, liebevolle, dynamische, heilsame, wunderwirkende Energie einzutauchen, tiefer und tiefer. Flächendeckend in allen Lebenslagen sozusagen. Das empfinde ich als einzigen Auftrag. Momentan und von je her.

Das ist kein einfacher Auftrag, aber ich werde beschenkt, weil ich ihm folge.

26.1.22

Ich erlebe jetzt öfter Menschen, die ich mag, die nach den Impfungen ständig erkältet sind. Es tut mir weh, das Mitanzusehen. Es tut mir weh, weil diese Menschen solidarisch sein wollten. Und sie waren es. Vertrauensvoll, gutgläubig. Daran ist grundsätzlich nichts falsch.

23.1.22

Tiere….schätzen liebevolle Zuwendung. Sie antworten direkt darauf. So gut sie können. Menschen….und liebevolle Zuwendung…..das erscheint mir schwieriger. Da gibt es oft viele Schichten, die abgetragen, durchgearbeitet werden müssen, um empfangen zu können. Menschen sind keine Tiere, aber ich lerne gerade von und durch die Tiere, wie ursprüngliches Miteinander gedacht war. Sie zerlegen alle selbstgemachten Konzepte, wenn ich sie lasse. Es stärkt mich total. Als Mensch! Als instinktbegabte Frau! Es macht mich dankbar. So war das mit dem „flow“ gemeint. Natural timing. No worries.

Gerade in dieser äußeren, weltlichen Enge wird offenbar, welche Verstrickungen es noch gibt, die schon ewig da zu sein scheinen.

Als Frau kann man wirklich nur für sich selbst wissen, wann man in der Kraft ist und was noch daran hindert. Die alten Filme kommen alle auf den Tisch.

Unterm Strich sind es vielleicht ähnliche Gefühle, die Männer und Frauen in Hierarchien erleben. Unangenehme Gefühle. „Du bist so frei, wie ich dich frei sein lasse.“

„Du bist so gut, wie ich dich gut finde“. “ Du bist so wichtig, wie du MIR dienst“.

Die Liste kann lang sein.

Mir ist aufgefallen, dass manche Männer sich gut dabei fühlen, wenn sie Frauen „Dummheit“ und Schwäche beweisen können. Sie stellen alles Mögliche und Unmögliche an, um dieses „Endergebnis“ schwarz auf weiß zu erleben. Es kann einen als Frau aber nur dann be-treffen, wenn es „schonmal so war“. Schuld und Scham, eine Frau (weiblich) zu sein?

Ist das vielleicht die Schuld und Scham, die diesen Männern gemacht wurden, in Bezug auf ihre eigene Identität? Von Frauen?

Es ist ein superspannendes Forschungsfeld für mich.

Wenn sich die Schleier heben und die Projektionen bewußt gelöscht werden….bleibt nur Unschuld auf allen Seiten. Man muß das wollen. Als einzige Vorraussetzung.